#OPENSENNE: Lärm und andauernde Sperrungen sorgen erneut für Ärger – Sennevereinbarung ist das Papier nicht Wert

Die erneute wochenlange Schließung des Truppenübungsplatzes Senne sowie die zunehmende Lärmbelästigung durch Manöverbetrieb sorgen für Unmut und Ärger in der Bevölkerung. Schlangen 4.0 fordert zum wiederholten Mal von dem Britischen Militär die sofortige Einhaltung der Sennevereinbarung sowie die umgehende Reduzierung der aktuellen Lärmbelastung. Die Sennevereinbarung garantiert u.a. der Bevölkerung das Betretungsrecht zur Senne sowie verlässliche Öffnungszeiten. Die Schlänger Initiative erwartet von den neu gewählten Bürgermeistern in den Senne Anrainerkommunen, jetzt die Einhaltung der gegenseitig getroffenen Vereinbarung einzufordern. Von den neu konstituierten Stadt- und Gemeinderäten fordert Schlangen 4.0 umgehend im Interesse der Bürgerinnen und Bürger zu agieren und entsprechend Druck auf die Briten auszuüben.

Denn an gerade mal einem Tag sind die Durchgangsstraßen in der Senne im November geöffnet. Die Zeiten für die Folgemonate werden nicht kommuniziert. Pendler und Gewerbetreibende stehen, genau wie Erholungssuchende und Freizeitsportler, vor verschlossenen Schranken. Von der Einhaltung der Sennevereinbarung, die geöffnete Durchgangsstraßen morgens und abends an Werktagen sowie an Wochenenden und Feiertagen vorsieht, ist man zurzeit meilenweit entfernt. Und es kommt für die Menschen momentan noch schlimmer. In den letzten Tagen erreichen die Ausmaße der Lärmbelästigungen von Maschinengewehr, Geschützen und Kettenfahrzeugen ein für die Bevölkerung nicht zu akzeptierendes Ausmaß.

In dem dicht besiedelten Raum rund um die Senne, im Herzen der Gesundheitsregion OWL, ist der Truppenübungsplatz mit den Beeinträchtigungen durch Straßensperrungen, Schiess- und Fluglärm inzwischen ein Entwicklungshemmer für die gesamte Region geworden. Schlangen 4.0 erwartet deshalb nicht nur von der Kommunalpolitik, sondern auch von der Landes-, und Bundespolitik umgehend Maßnahmen, die der Regionalentwicklung nicht entgegenstehen.

  1. Lars Brinkmann

    Guten Tag,
    als anreihner der Senne, wohnhaft in Detmold, Heiligenkirchen – Schling, leiden wir -speziell in Zeiten von Home-Office sehr unter der andauernden Lärmbelästigung der Maneuver in der Senne.
    Insbesondere in den späten Abendstunden und an den Wochenende ist der ständige, nicht vorhersehbare, unregelmäßige Schießlärm eine extreme nervliche Belastung. Meine Frau hat inzwischen einen Tinnitus und unser ganzes Haus wackelt bei jedem (Panzer-?)Schuß.

    Die Mindestforderung muß lauten, ein Lärmmanagement einzuführen und die Einhaltung zu überwachen.
    Besser wäre es, den Truppenübungsplatz zu schließen, die Überbleibsel der dauerhaften Kriegsspielerei zu entfernen und in ein Naturschutzgebiet umzuwandeln!
    Was die britischen Truppen angeht:
    Wer aus der EU austritt und sich aus seiner Verantwortung in der EU stiehlt, sollte auch seine Truppen zurück auf die Insel beordern und dort das „Krieg spielen“ üben und nicht anderen Menschen permanent auf die Nerven gehen.

    Übungen und Maneuver müssen ja anscheinend sein, aber bitte zeitlich klar begrenzt und nicht an den Wochenenden und nach 20:00 Uhr.

    Wem ich mit diesem Schreiben aus der Seele spreche, der darf gerne ein Like hinterlassen.
    Gerne würde ich wissen, wo sich der Ottonormalbürger beschweren kann, um auf die Einhaltung der Sennevereinbarung durch möglichst viele solcher Beschwerden (Petition?) hinzuwirken.

    Freundliche Grüße

    Lars Brinkmann

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